Post-Endo:
Wurzelbehandlung - und danach?
17.11.2006 Der Autor Guido Schwalm stellt im folgenden Beitrag die postendodontische Versorgung eines oberen Schneidezahnes mithilfe aufeinander abgestimmter Systemkomponenten dar. Die hochwertige Versorgung besteht aus einem zahnfarbenen Stiftaufbau und einer vollkeramischen Krone.
Zur langfristigen Erhaltung devitaler oder irreversibel pulpitisch geschädigter Zähne wird heute der postendodontischen Versorgung ein ebenso hoher Stellenwert beigemessen wie der primären endodontischen Behandlung selbst. Hierbei gilt es vor allem, durch geeignete Maßnahmen einer möglichen Reinfektion des Wurzelkanalsystemes wie auch einer Fraktur des geschwächten Zahnes vorzubeugen. Mithilfe der Adhäsivtechnik kann diesen Forderungen entsprochen werden.
Die Frage nach der Notwendigkeit eines Stiftaufbaus mit anschließender Überkronung des wurzelbehandelten Zahnes orientiert sich heute meist an der Quantität noch verbliebener Restzahnhartsubstanz.
Ist diese zu gering, um den betroffenen Zahn suffizient mit einer Kompositfüllung, einem Inlay oder einer Teilkrone zu versorgen, ist die Indikation für einen Stiftaufbau mit anschließender Überkronung nach wie vor gegeben.
Einigkeit herrscht auch darüber, dass Glasfaserstiften der Vorzug gegenüber metallischen Stiften zu geben ist, da deren Elastizitätsmodul und biomechanisches Verhalten dem natürlicher Zähne wesentlich ähnlicher ist..........
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In eigener Sache:
20.11.2006

Seit November 2006 ist Guido Schwalm Mitglied der
British Endodontic Society.
Seit dem 12.November 2006 ist Guido Schwalm Mitglied in der Vereinigung von Zahnärzten mit dem Tätigskeitsschwerpunkt Endodontologie - VDZE e.V.
Der „VDZE e.V.“ hat den Zweck wissenschaftliche und praktische Veranstaltungen auf nationaler und internationaler Ebene durchzuführen sowie den Austausch von Informationen auf dem Gebiet der Endodontie und verwandter Fachgebiete zu fördern. Ferner soll die zahnärztliche Aus- und Fortbildung auf dem Gebiet der Endodontie gefördert werden.
Guido Schwalm ist seit September 2006, aktives Mitglied in der deutschen Gesellschaft für Endodontie e.V. Die Gesellschaft wurde im Januar des Jahres 2002 gegründet mit der Zielsetzung, auf Endodontie basierte Zahnerhaltung zu forcieren und die Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsstätten und praktisch
Tätigen zu fördern und zu verbessern.
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Sollen tote Zähne erhalten werden?
aus: Naturarzt
von Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch
Diese Frage - vor einigen Jahren an einen ganzheitlich orientierten Mediziner oder
Zahnmediziner gestellt – hätte eine spontane und unmissverständliche Antwort zur Folge
gehabt: Ein klares Nein. Denn außer der konsequenten Entfernung des Krankheitsherdes
gab es keine Therapiealternativen, die die Risiken für den Patienten in einem akzeptablen
Rahmen gehalten hätten. Durch die Endodontie - einem in den USA entwickelten Verfahren
der dreidimensionalen Wurzelfüllung - ist heute die chirurgische Entsorgung des toten
Zahnes nicht mehr in jedem Fall erforderlich. Aus aktueller Sicht muss die Frage eigentlich
lauten „Können tote Zähne erhalten werden?“ Und hier lautet die Antwort Ja, sehr häufig ist
das möglich. (Quelle: Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch - www.praxis-dr-koch.de)
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FDP-Gesundheitspolitiker zu Festzuschuss-Zahlen:
Presse-Information 17.Feb 2006
Krankenkassen wollen Stimmung machen(Quelle: FDP Bundestagsfraktion, 17.02.2006)
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