Ohne entsprechende Behandlung kommt es zum ungehinderten
Eindringen von Bakterien in den darunter befindlichen Kieferknochen
und in der Folge zu einer Zerstörung und Auflösung des Knochens,
im Bereich der Wurzelspitze. Diese
zunächst lokal begrenzte Knochenauflösungszone,
kann sich zu einer Zyste entwickeln, die unbemerkt bis zur Größe
eines Taubeneies heranwachsen kann. Bereits relativ früh ist
die Entwicklung eines Abszesses (dicke Backe), möglich.
Diese nunmehr ins Körperinnere vorgedrungenen Bakterien können
auch Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben (Abb.3).
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Soll versucht werden den Zahn zu erhalten, muss eine Wurzelkanalbehandlung durchgeführt werden. Hierzu
wird die Zahnwurzel von innen gereinigt, desinfiziert und der
entstandene Hohlraum mit einer gummiartigen Masse (Guttapercha) dicht verschlossen.
Hört sich einfach an, ist aber in Wirklichkeit sehr schwierig und zeitaufwendig.

Abb.4
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